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Dateisystem-Debugger

Das Debugfs-Programm aus dem E2fsprogs-Paket ist ein wundervolles Tool, um die Feinheiten von Ext3 zu erforschen. So gibt der Befehl

stat Dateiname

oder

stat <Inode-Nummer>

alle Informationen aus dem Inode aus – inklusive der Datenblöcke, die die Datei belegt. mi erlaubt das Modifizieren des Inode-Inhalts – manchmal die letzte Möglichkeit, eine kaputte Datei zu retten. ls dient zum Erforschen der Directory-Strukturen, mit stats erhält man Einblick in den Superblock.

lsdel erzeugt auf Ext2 eine Liste aller gelöschten Dateien. ncheck ermittelt den Dateinamen, der zu einem Inode gehört, berücksichtigt dabei allerdings keine harten Links. icheck zeigt die Inodes an, die auf einen Datenblock verweisen. cat schreibt den Inhalt einer Datei auf den Bildschirm, dump in eine neue Datei. help gibt alle Befehle aus, die debugfs versteht.

Man kann das Programm gefahrlos auf gemountete und aktuell genutzte Dateisysteme ansetzen, da es sie standardmäßig nur zum Lesen öffnet. Wer freilich mit

debugfs -w Device

schreibend im Dateisystem herumfuhrwerkt, sollte im Hinterkopf behalten, dass man mit diesem Werkzeug die Verwaltungsstrukturen von Ext3 im Handumdrehen so gründlich kaputt kriegt, dass auch e2fsck nichts mehr retten kann.


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